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Artikel der Schwetzinger Zeitung:


"Amici Ketz": Beim Mittelalterverein faszinierende Stunden erlebt Abkühlung im Wasserzuber


Kim Weis (rechts) vom Mittelalterverein "Amici Ketz" bereitet mit den Kindern des Ferienprogramms Stockbrot über offenem Feuer zu. © Lenhardt KETSCH. Eintauchen in eine längst vergangene Zeit: 20 Ferienkindern hat das beim Mittelalterverein "Amici Ketz" viel Spaß gemacht. Sie schrieben das Jahr 1300, es herrschte Frieden. Burgvogt Michael und Lady Kim als Gastgeber hatten das Tor weit geöffnet und Kinder des Volkes zu Spiel und Spaß auf ihr Anwesen eingeladen. Die Gastgeberin rührte aus Roggenmehl, Hefe, Salz und Wasser den Stockbrotteig, das Kneten überließ sie Ritter Thomas. Die jungen Gäste verkosteten den kühlen Kinder-Met aus Orangen- und Zitronensaft, Muskat, Honig und Wasser. "Schmeckt super," rief der achtjährige Klaus und füllte seinen Becher bis zum Rand. Im Gesellschaftszelt malten die Kleinen Vorlagen an. Dann rief Ritter Jürgen, zuständig für "Aufrüstung mit Waffen", zum Basteln. Er verteilte ausgestanzte Schilde, an die noch ein Handgriff montiert wurde, sowie Schwerter aus Wellpappe. Dermaßen ausgerüstet entwickelte sich im Freien ein fröhliches Kräftemessen, wobei die jungen Ritter von der Übermacht der Gäste so manchen Hieb einstecken mussten. Zur Abkühlung nach dem Kampfgetümmel stürmten sie sodann den Wasserzuber, wo das kühle Nass vor überschäumender Fröhlichkeit über den Rand schwappte. Im blauen Zelt entdeckten die Kinder eine Ritterrüstung, probierten neugierig Helm, Harnisch und Handschutz an und hörten gespannt die Erläuterungen des Burgherrn. "Hebt mal das Kettenhemd hoch, es wiegt etwa 15 Kilogramm - darunter wird noch der schützende Gambeson getragen, er federt im Kampfgetümmel Hiebe ab", sagte er. Eine weitere Gruppe schaute Lady Christina beim Vorbereiten der Stöcke für das Stockbrot zu, andere übten sich im Ringwerfen oder galoppierten auf den Steckenpferden. Beliebt war auch das Bogenschießen auf eine Strohscheibe. Zuvor informierte Ritter Jürgen über strenge Sicherheitsbestimmungen, damit ja nichts passiert. gp © Schwetzinger Zeitung, Montag, 19.08.2013

 
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